THEMEN // ISSUES

Aua! Sich selbst schädigende Handlungen

< \ > Selbstzerstörung oder Selbstsabotage manifestiert sich oft in Handlungen, die scheinbar irrational oder gegen die eigenen Interessen gerichtet sind: Prokrastination, ungesunde Beziehungen, Selbstkritik oder das Festhalten an negativen Gewohnheiten. Diese Verhaltensweisen wirken wie ein innerer Gegenspieler, der uns davon abhält, Fortschritte zu machen oder unser volles Potenzial zu entfalten. Das Kernproblem liegt häufig in unbewussten Überzeugungen oder Ängsten, die uns dazu treiben, unser eigenes Wohl zu untergraben. Das Zitat “Wer im Loch sitzt, sollte aufhören zu graben!” verdeutlicht, wie solche Verhaltensweisen bestehende Herausforderungen verschärfen, anstatt sie zu lösen.

< / > Die Reaktion auf selbstschädigendes Verhalten ist oft Frustration oder Verzweiflung, was die Spirale der Sabotage weiter antreibt. Menschen erkennen oft die destruktiven Muster, fühlen sich jedoch unfähig, sie zu ändern. Dies kann zu einer negativen Rückkopplungsschleife führen, in der Versagensgefühle die Ursache für weiteres selbstschädigendes Verhalten werden. Einige reagieren mit Verdrängung oder Abwehrmechanismen, während andere den Versuch unternehmen, das Problem zu lösen, jedoch ohne die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen. Dies führt dazu, dass der Kreislauf der Selbstzerstörung bestehen bleibt.

< | > Um Selbstsabotage zu überwinden, ist ein strukturiertes Vorgehen notwendig: Minimieren bedeutet, das schädliche Verhalten schrittweise zu reduzieren, indem man Bewusstsein für die eigenen Muster schafft und bewusst innehalten lernt. Maximieren kann sich darauf beziehen, positive Alternativen wie Selbstfürsorge oder effektive Strategien zu fördern. Normalisieren beinhaltet, sich selbst zu erlauben, Fehler zu machen, ohne in selbstkritische Spiralen zu geraten. Eine Integration der eigenen Emotionen und Bedürfnisse in den Entscheidungsprozess stärkt die Resilienz, während eine Optimierung von Gewohnheiten und Umgebungen unterstützt, das gewünschte Verhalten zu stabilisieren. Variieren schließlich bedeutet, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und neue Lösungsansätze zu testen, die langfristig nachhaltig sind.

STOP! Wenn der Fluss staut, mach den Damm frei, statt ihn weiter zu verstopfen!“

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